LOM 2026 – 1 x Silber, 2 x Bronze für die OLV Luzern
Mit dem 7. Nationalen OL und der Langdistanz Schweizermeisterschaft fand über das erste September Wochenende in der Nordwestschweiz der Start in die zweite Saisonhälfte statt. Schauplatz der beiden Läufe war, waren der Steppberg und Rheinfelder Berg. Als Folge des trockenen und heissen Sommers war die Vegetation in den beiden mehrheitlich tief, was dazu beitrug, dass grosse Teile der beiden Wälder sehr gut belaufbar waren und somit bezüglich Routenwahl (umlaufen oder direkt?) zu zusätzlicher Spannung verhalf.
Der Lauf vom Samstag über die Mitteldistanz, ausgetragen einmal nicht unter unter blauem Himmel und mit Sonnenschein, sondern bei bedecktem Himmel, startete südlich der Autobahn am Steppberg. Gut dreiviertel der Renndistanz führten südlich der Autobahn in coupiertem Gelände und über verschiedene Gräben, so dass immer wieder genaues Kartenlesen erforderlich war. Nach dem Übergang über die Autobahn ging es dann in einem flachen, schnellen Waldstück querbeet über Vitaparcours-Wege und vorbei an einzelnen Dickichten dem Ziel entgegen ging.
Von der OLV Luzern nahmen 34 Mitglieder den Start in die Herbstsaison wahr. Dabei resultierten Top Ten Rangierungen für Patrizia Köpfli (D35, 2. Rang), Tim Franssen (HAL, 3. Rang), Guido Studer (H85, 3. Rang), Pia Schmid (D80, 4. Rang), Lars Portmann (HAM, 5. Rang) und Emil Kimmig (H65, 5. Rang).
Für die meisten der 25 OLV Teilnehmer an der LOM bedeutete es am Sonntag früh aufzustehen, denn lagen doch für die meisten die Startzeiten gleich in der ersten halben Stunde. Bei klarem Himmel und Sonnenschein dürfte das dem einen oder anderen auch entgegengekommen sein, denn die Temperaturen im Wald lagen zu so früher Stunde noch im angenehmen Bereich. Die Bahnlegung hatte mal wieder eine echte Langdistanz entworfen, ein Lauf mit wenig Posten für die Länge, dafür aber gleich mit mehreren langen Postenabschnitten, welche Routenwahlen erforderten.
Für die OLV resultierten gleich drei Podestplätze: Emil Kimmig gewann bei den H65 Silber. Ein 5 Minuten-Fehler zwischen Posten drei und vier nahm ihn aus dem Rennen um den Titel. Pia Schmid bei D80 und Guido Studer bei H 85 holten sich je Bronze. Knapp am Podest vorbei lief Tim Franssen in der Kategorie HAL, wo er den vierten Rang belegte. Mit einem siebten Rang lief Patrizia Köpfli bei D35 ebenso unter die Top ten.